Dr. Karl Maximilian Fischer

Transpersonale Psychotherapie & Atemarbeit

 

Transpersonal bedeutet: das Persönliche überschreitend.

Die Transpersonale Psychologie weist auf die Beziehung zur Ganzheit, zum Seinsgrund, zum Religiösen und Spirituellen hin. Sie würdigt die personale Einzigartigkeit genauso wie die transpersonale Perspektive, die über das Ich hinausreicht. Sie versteht sich als Bindeglied zwischen der etablierten akademischen Psychologie, den spirituellen Wegen und den Weisheiten der Ewigen Philosophie, der philosophia perennis.

Die transpersonale Psychologie ist ein noch relativ junger Zweig der Psychologie, der in seiner modernen Form seit Ende der 60er Jahre in den USA entwickelt wurde. Die europäischen Wurzeln der transpersonalen Psychologie liegen in den Arbeiten von C.G. Jung, Viktor Frankl, Roberto Assagioli und Karlfried Graf Dürckheim und gehen auf den Anfang dieses Jahrhunderts zurück.

Die Konzepte der transpersonalen Psychologie finden sich in der Praxis wieder in den Methoden der transpersonalen Psychotherapie. Transpersonale Psychotherapie richtet sich auf das gesamte Spektrum des Bewusstseins und umschließt das volle Spektrum geistiger, psychischer und psychosomatischer Störungen.

Als integrativer und ganzheitlicher Ansatz geht sie über die konventionellen psychotherapeutischen Ziele und Behandlungsmethoden hinaus und unterstützt besonders das Wachstum der Persönlichkeit jenseits der reifen Ich-Identität. Dabei fließen Elemente der Gestalttherapie, der Körpertherapie, verschiedene Formen der Meditation und andere spirituelle Techniken in den Therapieprozess ein.
Die Transpersonale Atemarbeit ist eine Weiterentwicklung des Holotropen Atems nach Stan Grof. Diese ist unter der Leitung von Sylvester Walch im Österreichischen Arbeitskreis für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie entstanden.